Haben wir schon! Brauchen wir nicht! Kein Interesse!


In dieser Episode der Kaltakquise Tipps vom Profi verraten wir Ihnen Tricks wie Sie mit dem Entscheider in Kontakt kommen, bzw. wie Sie die sogenannte „Sekretärinnenblokade“ umschiffen.

Sie kennen die Situation vermutlich selbst nur zu gut: Sie haben im Vorfeld den Entscheider recherchiert aber müssen zunächst am Empfang, Sekretariat oder Assistenz vorbei.
Häufig wird man Sie bitten, zunächst Informationen per Email an eine allgemeine Email-Adresse zu senden, die man dann intern weiterleite. Sie können in diesem Fall eigentlich schon davon ausgehen, dass niemand Ihre Email tätsächlich lesen wird, sie in den meisten Fällen direkt im Papierkorb landet.

Also wie kommen Sie trotzdem zum gewünschten Gesprächspartner?

Empathie, Verständnis, Ehrlichkeit
„Ich schicke in der Regel nicht so gern Informationen ohne mich zumindest einmal vorgestellt zu haben, das verstehen Sie sicher. So stelle ich sicher, dass ich wirklich nur relevante Informationen weiterleite und erspare Ihnen ggf. Zeit und Mühe.“

Verwirren bzw. beeindrucken
„Unser Produkt ist sehr fachspezifisch (verwenden Sie Fachtermini – es geht um die vektorberechnenden Faktoren im Prozessengineering), daher macht es Sinn wenn ich zunächst mit Herrn / Frau xy persönlich spreche, nur so können wir beurteilen ob unser Angebot für Sie wirklich von Interesse ist.“

Dringlichkeit / Relevanz der Informationen
„Sie wissen ja, dass Sie aufgrund der neuen Gesetzgebung verpflichtet sind …., das möchte ich gern kurz mit Herrn/Frau xy persönlich besprechen

Interesse wecken
„wenn Sie mich direkt durchstellen, kann ich ganz kurz persönlich darlegen, wie Kosten gespart werden können“
Wenn Sie damit auch nicht weiterkommen, sollten Sie zumindest versuchen die persönliche Email-Adresse Ihres Ansprechpartner herauszubekommen, um ihn/sie direkt zu kontaktieren.

Übrigens:
Jede Funktion und Branche hat ihre Uhrzeiten. Gern geht bei mittelständischen Unternehmen der Geschäftsführer selbst außerhalb der Öffnungszeiten ans Telefon.
 




Zurück zum Pressearchiv »