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An diese Stelle gibt es ab sofort in regelmäßigen Abständen interessante Fakten aus der Branchenlandschaft

Unabdingbar im Rahmen der strategischen Kaltakquise ist es, seine Zielgruppe und damit vor allem die Branche und ihre Besonderheiten genau zu kennen. Nur so können Sie das Potential abschätzen und wissen was Ihre Zielgruppe ausmacht und beschäftigt.
 
Die deutsche Wirtschaft ist mittelständisch geprägt. 3,6 Mio Betriebe gibt es in Deutschland. Deutlich mehr als 90% davon sind kleine und mittelständische Unternehmen. Innovationskraft, Exporte und Technologie werden zu mehr als 90 % in der Bundesrepublik vom Mittelstand getragen, allen voran die Nahrungsmittelindustrie und die Metallindustrie. Mehr als 500.000 Unternehmen sind Handwerksbetriebe, mehr als 100.000 Betriebe produzieren in Deutschland täglich in 2-Schichten.
 
Dabei ist die Potentialanalyse nicht nur eine Frage der Größe sondern auch abhängig von Branche und Region.
 
Untersuchen wir als Beispiel die Nahrungsmitteindustrie aus der Sicht des Energieverbrauchs. Vor allem die Milch- und Fleischindustrie stellt aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs eine außergewöhnlich interessante Zielgruppe für Dienstleister und Anbieter aus dem Energiesektor dar.
 
Mögliche Vertriebsgegenstände gehen über Kompensatoren zur Herabsetzung der Blindleistung, über Nutzung von Prozesswärme bis hin zu interessanten Tarifen für Strom und Gas.
 
Wer hier seine Produkte und Dienstleistungen anbieten will, sollte sich gut in der Zielgruppe auskennen, aber auch das Potenzial einschätzen können.
 
Energiedienstleister haben hier zwar ein reiches Potenzial an möglichen Einsatzgebieten, aber die Gesamtanzahl der Betriebe ist mit rund 150 eher eingeschränkt.
 
Dabei sind in Deutschland 148 (gemäß Milchindustrieverband) 196 nach statistischem Bundesamt) Molkereien aktiv (von ehemals 5.000 noch im Jahr 1935 und 336 noch im Jahr 2000. ). Davon sind ein Drittel, nämlich 45 Betriebe EEG befreit.
 
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Regionalität: Die Milchproduzenten sitzen vorrangig in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Baden-Württemberg und Bayern, dabei sind die großen Betriebe eher in den neuen Bundesländern, in den alten Bundesländern sind mehr Höfe mit kleineren Einheiten zu finden. Die meisten Betriebe sind genossenschaftlich aufgestellt. Ausnahmen bilden hier Hochwald Foods GmbH oder Müritz-Milch GmbH.
 
 




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